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Stel­len­aus­schrei­bungen for­mu­lieren.

Stel­len­aus­schrei­bungen müssen heut­zu­tage deut­lich schwam­miger for­mu­liert werden, um im Sinne des Gleich­stel­lungs­ge­setzes nie­manden zu be­nach­tei­ligen bzw. zu dis­kri­mi­nieren.

Ak­tuell gibt es da­hin­ge­hend ku­riose Scha­denser­satz­klagen mit hohen durch­ge­setzten For­de­rungen. Wie for­mu­liert man also eine Stel­len­aus­schrei­bung, um die fa­vo­ri­sierte Ziel­gruppe kon­kret an­zu­spre­chen, ohne ent­spre­chende „Feh­ler“ zu ma­chen?

Un­sere Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­perten, stu­dierte Texter und Ar­beits­rechtler über­nehmen das für Sie. Wir mi­ni­mieren Ihr Ri­siko auf Ab­mah­nung, spre­chen Ihre fa­vo­ri­sierte Ziel­gruppe pass­genau an und sorgen somit für mehr re­le­vante Con­ver­sion auf Ihre Stel­len­aus­schrei­bung. In Ihrem De­sign und Ihrer Cor­po­rate Lan­guage kon­zep­tio­nieren und ent­werfen wir nach Ihren klaren Vor­gaben ent­spre­chende Stel­len­aus­schrei­bungen mit Text und Ge­stal­tung. Diese können Sie an­schlie­ßend über Ihr fa­vo­ri­sierten Me­dien pu­bli­zieren. Auch eine Po­si­tio­nie­rung in nam­haften Por­talen durch uns ist mög­lich.

Bei­spiel für eine nicht­sach­ge­rechte Aus­schrei­bung.


Bei­spiel

"... eine(n) junge(n) en­ga­gierte(n) Mit­ar­beiter / Mit­ar­bei­terin …"

Auszug aus einer Stel­len­aus­schrei­bung.

Der Schaden

Schaden = 1 Jah­res­ge­halt + 25.000 € = ins­ge­samt 75.000 €

Scha­den­er­satz nach der Klage eines äl­teren Mit­be­wer­bers.

Im Fal­le der Dis­­kri­­mie­rung – z.B. bei der Aus­­wahl ei­ner Stel­len­aus­schrei­­bung – kann der Be­trof­­fe­ne ei­nen An­­spruch auf Scha­­den­er­­satz (beim Vor­­­lie­gen ei­nes Ver­­mö­­gens­scha­­dens) bzw. Ent­schä­­di­­gung (beim Nicht­­ver­­mö­­gens­scha­den) gel­tend ma­chen.

Der Fehler

Sucht ein Ar­­beit­­ge­ber in ei­ner Stel­len­aus­schrei­­bung ei­nen „jun­­gen“ Be­wer­ber, ver­­­stößt er da­mit grun­d­­sätz­­lich ge­gen das Al­ter­s­­dis­­kri­­mi­­nie­rungs­­­ver­­bot des All­­ge­­mei­nen Gleich­­be­han­d­­lungs­­­ge­­set­zes (AGG) und kann da­mit scha­­dens­er­­satz­pflich­tig wer­den.

(Ur­teil des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 19. Au­gust 2010; Az.: 8 AZR 530/09)

Was ist zu be­achten

Das All­­ge­­mei­ne Gleich­­be­han­d­­lungs­­­ge­­setz (AGG) ist ein An­ti­­dis­­kri­­mi­­nie­rungs­­­ge­­setz, wel­ches den Dis­­kri­­mi­­nier­ten ei­nen Scha­­den­er­­satz­an­­spruch ge­gen den Dis­­kri­­mi­­nie­rer zu­spricht. Dis­­kri­­mi­­nie­run­gen kön­nen da­bei vor­liegen we­gen:

  • Ge­schlecht
  • Ab­stam­mung (Rasse/eth­ni­sche Her­kunft)
  • Al­ters
  • Be­hin­de­rung
  • se­xu­eller Ori­en­tie­rung
  • Welt­an­schauung/Re­li­gion

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Unsere Standards

  • Jederzeit einen persönlichen Ansprechpartner
  • Ak­tu­el­les Pra­xis-Know-how und pro­fes­sio­nel­le Ak­teu­re (KC-Kom­pe­ten­zen-Prin­zip©)
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